Wie ich bei
Timo Aden gelesen habe, hat Google im Hauseigenem Analyseprogramm nun auch eine Erkennung für Google Chrome eingebaut. Das hat mich dazu veranlasst mir meine Statistiken mal etwas genauer anzusehen. Dabei habe ich mir eine Seite rausgesucht, die ein sehr internationales Publikum hat und mit ca. 4500-5000 Besuchern am Tag auch recht gut besucht ist, so das man die Aussagen auch verallgemeinern kann.
Da der
umstrittene Google Chrome erst seit Anfang September verfügbar ist, habe ich auch nur ab dem 02.09.2008 bis zum 09.09.2008 die Statistiken ausgewertet. Wie man auf der ersten Grafik sehen kann, hat Google Chrome schon ab den ersten zwei bis drei Tagen seine Nutzergemeinde gefunden, danach gab es keine außergewöhnlichen Veränderungen und auch wenn es derzeit natürlich noch zu früh ist um über ein definitives Sinken der Besucherzahlen mit Crome zu sprechen, so kann man doch feststellen, das es momentan nicht mehr werden.
Aber wo liegt denn Chrome nun eigentlich? Nach meinen Statistiken nutzen derzeit weniger als 1% aller Internetuser Google Chrome, um genau zu sein 0,90% - also kein wesentlicher Marktanteil und weit von den geschätzten 20-30% entfernt den die "Experten" vorausgesagt hatten. Da mittlerweile auch die Werbung von Google auf der Startseite von google.de / .com nicht mehr vorhanden ist und bei all dem medialem Gegenwind ist es unwahrscheinlich, das es auf absehbare Zeit wieder mehr wird.
Hierbei finde ich sehr interessant wie die unterschiedlichen Versionen von Google Chrome genutzt werden. Am Anfang stand nur die Version 0.2.149.27 zur Verfügung, als dann die ersten Sicherheitslücken bekannt wurden, hat Google sofort reagiert und die verbesserte Version Nutzung von Google Chrome, Version 0.2.149.29 hinterher geschoben. Diese neue Version wurde sofort nach Erscheinen, von den Chrome-Usern installiert, dementsprechend wird nun die alte Version praktisch nicht mehr genutzt. Daraus schließe ich, das die Nutzer von Chrome eher erfahrene und gut informierte User sind, die auch darauf achten, dass Ihr System auf dem aktuellsten Stand ist. Im Vergleich dazu ist die Versionsverteilung bei Firefox und Internet Explorer völlig heterogen - das ist tatsächlich ein ungewöhnliches Phänomen, was auch nicht durch einen automatischen Updatehinweis erklärt werden kann, denn den hat der Firefox auch!
Erklären kann ich das nur damit, das Chrome hauptsächlich von von Leuten genutzt wird, die das Internet professionell nutzen und daher auf die Sicherheit und Aktualität des Systems bedacht sind. Am "normalen" User ging Google Chrome bisher offenbar vorbei!